Corona – alles anders

Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr unsere Urlaubsplanung so richtig über den Haufen geworfen. Eigentlich wollten wir am 18.03. nach Norwegen fahren, um wie fast jedes Jahr zwei Wochen in Yddin zu verbringen. Andreas hatte am Wochenende vor unserer geplanten Abreise schon die haltbaren Lebensmittel eingekauft. Mit großer Sorge schauten wir nun jeden Abend die Nachrichten an und entschieden am Mittwoch – also drei Tage bevor wir abreisen wollten – besser zuhause zu bleiben. Wir hatten Sorge, wegen der Infektionswelle nicht mehr nach Hause zu kommen.

Tatsächlich kündigten die Nachrichten am Freitagabend an, dass die Dänen ihre Grenze zu Deutschland am Samstag um 12:00 Uhr schließen würden. Die Haltbaren Lebensmittel, wie Reis, Mehl, Dosentomaten, passierte Tomaten und das Toilettenpapier, das Andreas für die zwei Wochen auf dem einsamen norwegischen Hochplateau gekauft hat, sollte uns zusammen mit den Lebensmittel-, Klopapier- und Küchenpapier-Vorräten, die wir noch zuhause und im Wohnmobil hatten, noch sehr nützlich sein.

Auch der Angelurlaub an der dänischen Ostseeküste um Ostern rum viel flach.

Erst am 15. Juni durften wir wieder reisen. Am Wochenende drauf hatte ich noch eine Trainer-Ausbildung, so dass wir am Sonntagabend Richtung Samsö aufbrachen. im September cruisten wir dann noch durch Deutschlands Osten